Lateinischer Name: Iresine
Kategorie: mehrjährige krautige Pflanzen
Heimat: Amerika, Australien
Blendendes Wunder der Iresine
Iresine, oder Iresina (Iresine) – eine Gattung mit achtzig Arten von auffälligen und eleganten krautigen Pflanzen, Sträuchern und Bäumen, die zur riesigen Familie der Amarantengewächse gehört.
Als komfortablen Lebensraum dieser Pflanzen kann man den amerikanischen Kontinent mit den angrenzenden Inseln der Karibik und Australien betrachten.
Diese ungewöhnlichen Pflanzen haben aufrechte oder herabhängende Triebe. An ihnen befinden sich in gegenüberliegender Anordnung runde, längliche Blätter. Die Färbung variiert je nach Art von purpurrot bis dunkelviolett. Es gibt Blätter, die rübenrot sind, sowie grüne.
Die gelb-weißen Blüten bilden Blütenstände in Form eines Ährchen. In kultivierten Bedingungen blüht die Pflanze kaum.
Nur zwei Arten von Iresine werden in Innenräumen angebaut.
Oft kann man Iresine in Gärten und Parks finden. Sie alle sind auf ihre Weise wunderschön.
Iresine-Arten
Iresine Lindenii
Die Heimat dieser wunderschönen, mehrjährigen krautigen Pflanze sind die Tropen von Ecuador. Der kompakte, dekorative Strauch erreicht eine Höhe von sechzig Zentimetern. Die Pflanze wurde bereits in der Mitte des achtzehnten Jahrhunderts populär. Ihre Schönheit und ihren Wert verleihen der Pflanze auffällige, leuchtende, sechs Zentimeter große Blätter mit ungewöhnlicher Färbung. Auf dem dunkel purpurfarbenen Hintergrund des ovalen Blattes mit einer Aussparung heben sich die Adern in einem rötlichen Farbton ab. Bei richtiger Beschneidung und dem Wachstum junger Triebe wird die Iresine Lindenii ein wunderschönes, leuchtendes Blattwerk auf Fensterbänken, Balkonen, in Gärten und Parks sein.
Iresine Herbstii
Die mehrjährige, krautige Pflanze, die bis zu einem halben Meter hoch wird, hat ihre Heimat in den feuchten tropischen Wäldern Brasiliens.
Die Blätter sind ungewöhnlich herzförmig und haben eine dunkelpurpurfarbene Farbe, auf der die leuchtenden, rötlichen Adern deutlich hervortreten.
Pflege der Iresine in Innenräumen
Obwohl die Pflanze nicht sehr anspruchsvoll in der Pflege ist und sich gut an die trockene Luft in Innenräumen anpasst, ist es notwendig, die wichtigsten Umweltbedingungen zu kontrollieren. Besonders wichtig ist, dass die Iresine nicht auf direktes Sonnenlicht verzichtet, da dies die dekorative Wirkung der Pflanze erhält. Und damit Ihr Exot in guter Form ist, sollten Sie sich mit den wichtigsten Aspekten eines erfolgreichen Wachstums vertraut machen.
Standort und Beleuchtung
Für die Iresine sind Fenster in südöstlicher oder südwestlicher Ausrichtung geeignet. An einem Südfenster sollte die Mittagssonne beschattet werden. Um die hohe dekorative Wirkung zu erhalten und zu verhindern, dass die Blätter grün werden, benötigt die Pflanze eine tägliche Lichtdauer von mindestens fünfzehn Stunden mit Hilfe von Leuchtstofflampen.
Temperatur
Die angenehme Sommertemperatur für die Pflanze aus den Tropen beträgt 15-26 °C. Im Winter sollte die Temperatur nicht unter 13 °C sinken, da sonst die Wurzeln zu faulen beginnen und die Blätter abfallen. Vor dem Einsetzen des Winters kann die Iresine im Garten oder auf dem Balkon aufgestellt werden.
Bewässerung und Luftfeuchtigkeit
In der warmen Jahreszeit wird reichlich mit abgestandenem, weichem (Regen-)Wasser gegossen. Es ist wichtig, das richtige Maß zu finden – weder zu viel noch zu wenig gießen.
In der kalten Jahreszeit wird die Bewässerung reduziert, aber das Substrat sollte leicht feucht sein.
Die Pflanze benötigt keine hohe Luftfeuchtigkeit. Um das Wohlbefinden zu fördern, können die Blätter zweimal pro Woche mit weichem, abgestandenem Wasser besprüht werden.
Beschneidung der Iresine
Um das buschige Wachstum der Pflanze zu fördern, sollten die Triebspitzen einmal im Jahr ausgepinzt werden. Im Februar kann eine gründlichere Beschneidung durchgeführt werden, wodurch die Pflanze besser und schneller wächst.
Umtopfen der Zimmerpflanze
Die Pflanze sollte im Frühjahr bei Bedarf in einen größeren Topf umgetopft werden, wenn die Wurzeln den Topf vollständig ausgefüllt haben. In der warmen Jahreszeit kann die Pflanze nach Möglichkeit in einen Topf mit Erde im Freien gepflanzt werden.
Erde
Die Iresine ist nicht besonders anspruchsvoll an die Erde. Man kann eine Mischung aus Rasenerde, Kompost und Blätterde sowie die halbe Menge Sand herstellen. Eine gute Alternative ist eine fertige Mischung für Marantas, Calatheas und Azaleen, die in allen Blumenläden verkauft wird.
Vermehrung
Eine neue Pflanze kann leicht durch Stecklinge mit zwei Knoten vermehrt werden. Diese können in Wasser verwurzelt oder direkt in einen Topf mit Sand gepflanzt werden. Mit einer Plastiktüte kann ein Mini-Gewächshaus mit einer Temperatur von 20 °C geschaffen werden. Nach dem Wurzelwachstum wird die Pflanze in einen Topf an ihren endgültigen Standort umgepflanzt. Für ein besseres Wachstum sollten die Triebspitzen regelmäßig ausgepinzt werden.
Schädlinge und Krankheiten der Iresine
Für die Iresine können Blattläuse, Weiße Fliege, Spinnmilben und Wollläuse gefährlich sein. Die Bekämpfung von Schädlingen sollte mit Insektiziden erfolgen.
Probleme beim Anbau von Iresine:
- Die Blätter hängen herunter und fallen ab – zu niedrige Anzuchttemperatur.
- Die Blätter faulen – zu viel Feuchtigkeit im Boden.
- Die Blätter werden kleiner und werden grün – zu wenig Licht.
Behandeln Sie die Iresine mit Liebe und befolgen Sie die oben genannten Anweisungen für den Anbau, dann wird die Pflanze mit besonderer Schönheit und Attraktivität belohnen.







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